

...ist der ehrgeizige Heinrich Keller, dessen Lebensprinzipien Geschäftserfolg und Disziplin sind. So passt es ihm eigentlich gar nicht, dass seine Frau seinen glücklosen Stiefsohn Nick, den er als schwarzes Schaf der Familie ansieht, zur Hochzeit des jüngeren Sohnes Viktor einlädt.
Nach dem Schauspielstudium an der Essener Folkwang-Hochschule war MICHAEL MENDL viele Jahre auf der Bühne zu Hause: in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Salzburg und lange Zeit in Stuttgart. Sein Debüt auf der Kinoleinwand feierte der Charakterdarsteller mit dem markanten Gesicht 1992 in Sherry Hormanns mehrfach preisgekröntem Drama LEISE SCHATTEN. Außerdem war er in dem César-prämierten Polit-Drama DER STELLVERTRETER (2002, Regie: Constantin Costa-Gavras) nach einem Theaterstück von Rolf Hochhut zu sehen. Zu seinen weiteren Glanzrollen zählen der Schwerverbrecher Czernetzky in Roland Suso Richters 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH (1997), für den er 1998 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Kinorollen übernahm er in SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN (Regie: Hardy Martins, 2001) und DER UNTERGANG (Regie: Oliver Hirschbiegel, 2004), der zu einem der erfolgreichsten Filme der Kinosaison 2004 avancierte. Der Name Michael Mendl steht für Qualität, so war er im Fernsehen in Peter Keglevics „Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“ (2001) zu sehen, in Hans-Christoph Blumenbergs Doku-Drama „Deutschlandspiel“ (2000), Andreas Kleinerts „Kelly Bastian – Geschichte einer Hoffnung“ (2001) sowie Dieter Wedels Fünfteiler „Der Schattenmann“ (1996) und als Willy Brandt in dem Zweiteiler „Im Schatten der Macht“ (Regie: Oliver Storz, 2003). Für diese herausragende schauspielerische Leistung erhielt er 2004 die „Goldene Kamera“.